Hygiene Empfehlung IUK
Die hygienische Händedesinfektion mit einem alkoholischen Händedesinfektionsmittel ist die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen (Patientensicherheit) und ein wesentlicher Beitrag zum Schutz des medizinischen Personals (Arbeitssicherheit).
Generell ist die Händedesinfektion mit einem alkoholischen Händedesinfektionsmittel gut verträglich. Wenn jedoch täglich vielfach die Hände desinfiziert werden, kann es nicht nur zu Hauttrockenheit, Schrunden und Juckreiz, sondern seltener auch zu allergischen Reaktionen kommen.
Folge:
Die konsequente Durchführung der Händehygiene lässt nach. In vielen konventionellen Händedesinfektionsmitteln und Seifen sind Farb- und Duftstoffe enthalten, die bei regelmäßiger Anwendung ein Sensibilisierungspotenzial bergen, obwohl sie für die Wirksamkeit nicht notwendig sind.
Das muss nicht sein! Das Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg (IUK) empfiehlt deshalb den Einsatz von Farb- und Duftstoff-freien Händedesinfektionsmitteln. Im Rahmen von zwei Projekten konnte gezeigt werden, dass farbstoff- und parfümfreie Händehygienepräparate problemlos in der Praxis eingeführt werden können. Als ein wichtiger Beitrag zur Prävention von Farb- und Duftstoffsensibilisierungen bei medizinischem Personal werden daher am Universitätsklinikum Freiburg zukünftig ausschließlich Präparate ohne Farb- und Duftstoffe zum Einsatz kommen.
Das Sortiment am Uniklinikum umfasst dabei folgende Produkte: Sensiva® (Schülke), Softa-Man® pure (B. Braun) und Skinman® clear (Ecolab), Sterillium® classic pure (Bode Chemie).
Natürlich stehen diese Produkte auch den WiSMa-Partnerkliniken im Standardliefersortiment zur Verfügung.
Im Januar wurde übrigens die bundesweite „Aktion saubere Hände“ gestartet, in Anlehnung an die Patient Safety-Kampagne der WHO.
Weitere Informationen erhalten Sie über:
http://www.aktion-sauberehaende.de/
http://www.uniklinik-freiburg.de/onlinemagazin/live/aktuelles/desinfektion.html
